Datenverfügbarkeit
heute, morgen
und solange Sie wollen.

Die Anforderungen an Datenverfügbarkeit ändert sich im Laufe der Zeit enorm

Während der Behandlung des Patienten

An erster Stelle steht aus ärztlicher Sicht die Notwendigkeit, immer und schnell auf patientenbezogene medizinische Daten, die zur Behandlung des Patienten benötigt werden, zuzugreifen. In der modernen Medizin gehören diagnostische Bilddaten ganz sicher zu dieser Kategorie. Deshalb verfügen PACS-Lösungen zum Bilddatenmanagement üblicherweise über eine ausfallsichere Konfiguration, die den medizinischen Betrieb unter fast allen Umständen am Laufen halten kann. Allerdings sind diese Speicherlösungen sehr teuer, weshalb in der Regel nur ein begrenzter Zeitraum hochverfügbar vorgehalten werden kann. In kleineren Häusern fehlt oft das Budget für eine solche ausfallsichere Lösung. In beiden Fällen kann der e-pacs Speicherdienst die Datenverfügbarkeit erhöhen.

Für den Fall einer hochverfügbaren PACS-Konfiguration verlängert der beim Kunden installiert e-pacs Departmentserver den Zeitraum, auf den mit GB-Geschwindigkeit zugegriffen werden kann, üblicherweise um mehrere Jahre. Zusätzlich kann auch beim sehr unwahrscheinlichen Ausfall des kompletten PACS an ausgewählten Arbeitsplätzen weiter auf alle Bilder zugegriffen werden.

Bei Kunden ohne hochverfügbare PACS-Konfiguration stellt der e-pacs Departmentserver die Ausfallsicherung dar, die einspringt, falls der PACS-Server ausfallen sollte.

In beiden Fällen erhöht die Nutzung des e-pacs Speicherdienst den schnell verfügbaren Zugriffszeitraum und minimiert die Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen der Nichtverfügbarkeit medizinischer Bilddaten. So unterstützt e-pacs die optimale Patientenversorgung.

Der Wechsel der Speichertechnologie (nach spätestens fünf Jahren)

Die langjährige Erfahrung zeigt, dass die übliche Nutzungsdauer von Speichertechnologien ca. fünf Jahre beträgt. Das ist wesentlich kürzer, als die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 – 30 Jahren. Das führt beim Eigenbetrieb des Archivsystems in regelmäßigen Abständen zu potentiell aufwändigen Datenmigrationen. Bei Nutzung des e-pacs Speicherdienstes entfällt diese Problematik, da die Datenmigration automatisiert und asynchron im e-pacs Storage Center durchgeführt wird.

Die Nutzung des e-pacs Speicherdienstes sichert dem Kunden die langfristige Datenverfügbarkeit ohne eigenen Migrationsaufwand. Die Daten sind permanent im Onlinezugriff und die Migrationsaufwände im e-pacs Storage Center sind für den Kunden kostenfrei.
 

Der Wechsel der PACS-Applikation

Unter langfristigen Aspekten von zehn und mehr Jahren sollte auch der Wechsel der aktuell genutzten PACS-Applikation mit und ohne Wechsel des Herstellers in die Überlegungen mit einbezogen werden. Auch wenn die gängigen PACS-Lösungen alle Dicom unterstützen, legen diese intern die Dicom-Dateien in proprietären Verzechnisbäumen ab. Dies erfordert beim Applikationswechsel immer eine mehr oder weniger aufwändige Datenmigration, deren Kosten schwer planbar sind. Im Minimum muss jedes Bild einmal gelesen, versendet und wieder neu abgelegt werden. Das ist gerade bei einem Wechsel zwischen zwei Herstellern in der Regel nicht vollautomatisch möglich, sondern mit einem guten Maß an Handarbeit (=Dienstleistungskosten) verbunden.

Anders ist die Situation bei der Nutzung von e-pacs als Dicom-Langzeitarchiv. Weil e-pacs als Dicom Deep Storage implementiert ist, kann die neue PACS-Applikation ohne Migration einfach an e-pacs angebunden werden und ohne Migration von e-pacs alle Daten bei Bedarf anfordern. Dieser Aspekt gewinnt gerade angesichts enormer Datenmengen mit niedrigen Zugriffsraten zunehmend an Bedeutung, denn er gibt dem Kunden Unabhängigkeit und Planbarkeit in folgenden Bereichen:
  • Speichertechnologie
  • PACS-Applikation
  • Investitionssicherheit
  • Gesamtbetriebskosten inkl. Technologiefolgekosten (z.B. Migrationen)