Willkommen bei den
Erfindern des medizinischen
Speicherdienstes.

yeare-pacs news Q1 / 2013

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,


was lange währt wird endlich gut. Wir haben in den letzten Ausgaben der e-pacs news immer wieder in Beiträge unsere Gedanken zu patientenzentrierten Portal-Lösungen beschrieben. Wir sind stolz, mit HealthDataSpace unseren ersten medizinischen Speicherdienst für Patienten ankündigen zu können, der in wenigen Wochen in den Pilotbetrieb geht.

Besuchen Sie uns auf der ConhIT und überzeugen Sie sich selbst.


Viel Spaß beim Lesen, Ihr Andreas Dobler

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HealthDataSpace.de

Jetzt geht‘s los. Das sichere Patientendatenportal ist fertig und startet demnächst in den Pilotbetrieb. Das seit 15 Jahren bewährte Sicherheitskonzept bietet Patienten in Verbindung mit modernsten Technologien jederzeit von überall geschützten Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten und ermöglicht es, diese datenschutzkonform zu „Sharen“.
 

An HealthDataSpace beteiligte Personen:


Der mündige Patient:

Dieser nimmt die Verwaltung und den Zugriff auf seine Gesundheitsdaten zunehmend selbst in die Hand. HealthDataSpace bietet ihm die Möglichkeit, seine Gesundheitsdaten aus verschiedenen Einrichtungen zentral und sicher selbst zu speichern und zu verwalten. Dabei müssen die EDV-Systeme der Ersteller nicht miteinander gekoppelt werden. Der Patient nennt lediglich sein HealthDataSpace-Konto beim jeweiligen Arzt und Bilder und Befunde werden ab sofort automatisch hochgeladen.Alleine der Patient bestimmt, wer, wann, wie lange und in welchem Umfang auf die Daten zugreifen kann. Selbstverständlich kann er selbst Daten löschen und hinzufügen sowie Zugriffs- und Uploadberechtigungen entziehen.  
 

Der Ersteller:

Er bietet seinen Patienten die Datenabgabe an den HealthDataSpace als kostenfreie Service-Leistung an. Dabei werden nach einer entsprechenden Konto-Registrierung an der Anmeldung, Bilder und Befunde automatisch eingespeist. Erzeugung und Mitgabe von CD‘s entfallen.
 

Der Empfänger:

Der Patient sendet einen Freigabe –Link an den vorgesehenen Empfänger und übermittelt das Passwort separat, z.B. per Telefon. Das ist sehr flexibel, da auch ein dem System unbekannter Empfänger sicher auf die Daten zugreifen kann. Alternativ kann der Patient dem Arzt einfach sein Mobile Device mit seinen lokal abgelegten Gesundheitsdaten vorlegen.
 

Der Provider:

Telepaxx betreibt in einem sicheren Rechenzentrum die benötigte Infrastruktur. Durch die komplett clientseitige Verschlüsselung ist sichergestellt, dass die Gesundheitsdaten dem Provider nie offenbart werden können.
 

 

Zum besseren Verständnis von HealthData-Space wird in der Folge an Hand konkreter Szenarien die Umsetzung dieser Lösung und deren Einbindung in den medizinischen Workflow beschrieben.
 

Patient ohne Konto ist beim Ersteller:

 


Ein Patient kommt ohne Konto zum Ersteller, z.B. einem teilnehmenden Radiologen. Im Wartezimmer und an der Anmeldung liegen Flyer mit Informationen zu HealthDataSpace aus. Wenn der Patient teilnehmen möchte, erstellt die Anmeldung für ihn ein Konto und mappt seine lokale Patienten-ID auf dieses.  Der Patient erhält einen Aktivierungscode ausgedruckt und ein Mail zugeschickt, mit denen er sein Konto aktivieren kann. Erst nach Aktivierung durch den Patienten kann lesend auf das Konto zugegriffen werden. Beim Radiologen ist ein Collector installiert, der Bilder und /oder Befunde empfängt und automatisch verschlüsselt in das passende HealthDataSpace-Konto hochlädt.
 



Patient mit Konto ist beim Ersteller:

Sollte der Patient bereits ein Konto haben, teilt er dieses seinem Arzt einfach mit, die lokale Patienten-ID wird gemappt und alles andere läuft ebenso, wie oben beschrieben.

 

Der Patient verwaltet sein Konto selbst:


Der Patient kann sein HealthDataSpace-Konto, dessen Inhalt und die Zugriffe darauf ausschließlich selbst verwalten. Er kann Inhalte löschen oder in Ordnern gruppieren. So kann z.B. eine Familie ein gemeinsames Konto mit Ordnern für jedes Familienmitglied nutzen. Wählt der Patient die kostenlose Nutzung, werden seine Inhalte nach jeweils 3 Monaten nach vorheriger Mail-Warnung aus seinem HealthDataSpace-Konto gelöscht. Das Konto selbst bleibt bestehen. Im Falle einer kommerziellen Nutzung, bleiben die Inhalte erhalten. Diese kann über den integrierten Webshop aktiviert werden. Der Patient kann eigene Inhalte (z.B. Befunde oder CD‘s) mittels des integrierten Uploaders in sein Konto hochladen.  Die Daten werden immer so aufbereitet, dass eine mobile Nutzung problemlos möglich ist. Ein HTML5-Viewer für Bilddaten ist integriert.

 

Daten-Sharing durch den Patienten:

Der Patient kann Freigabe-Links für einzelne Dokumente oder komplette Ordner an beliebige E-Mail-Adressaten verschicken. 
Jeder Link ist mit einem Ablaufdatum und einem Passwort versehen. Dieses übermittelt der Patient dem Empfänger separat (z.B. per Telefon).

 

Der Patient nimmt die Daten einfach mit:

Der Patient hat die Möglichkeit, seine  medizinischen Daten ganz oder teilweise verschlüsselt auf seinem Mobilen Device abzulegen. Damit kann er mobil auch ohne Funkverbindung auf diese Daten zugreifen. Diese Art der Nutzung kann bei einem Arztbesuch oder im Ausland von Vorteil sein.

Neben dieser Form der patientenzentrierten Nutzung, bietet HealthDataSpace optional noch zwei weitere Nutzungsformen. Beide werden nicht automatisch mit Daten versorgt, sondern explizit nach vorheriger Zustimmung durch den Patienten.

 

Arzt-Arzt-Kommunikation

Bei dieser Form der Nutzung lädt ein Arzt Bilddaten in Befundqualität und/oder Befunde eines gemeinsamen Patienten in das HealthDataSpace-Konto eines anderen Arztes hoch. Die Bilder können entweder mittels des integrierten HTML5-Viewer betrachtet oder als Dicom-Dateien heruntergeladen und mit einem beliebigen Dicom-Viewer weiterverarbeitet werden.

 

Community-Accounts:



 

Community Accounts bieten gleichzeitig mehreren Mitgliedern die Möglichkeit, gemeinsam auf Bild- und Befunddaten eines Patienten zuzugreifen. Auch hier besteht für das Hochladen die Zustimmungspflicht des Patienten. Community-Mitglieder können die vorhandenen Informationen durch das Hochladen eigener Inhalte ergänzen. Diese Nutzungsform ist primär zur flexiblen Unterstützung ärztlicher Kooperationen gedacht. Einsatzgebiete sind beispielsweise Tumor-Boards oder Schlaganfallnetze. Ein großer Vorteil bei dieser Form der Vernetzung ist die weitgehend unstrukturierte Organisationsform, die ohne aufwändige Mechanismen, wie Master Patient Index, Zentrale Document Regisitry, usw. auskommt und die internen Organisationsformen der jeweiligen Ersteller in keinster Weise tangiert.
 

Über allem steht die datenschutzkonforme Umsetzung des Patientenrechtes auf informationelle Selbstbestimmung.



 


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