Das e-pacs storage center Büchenbach besitzt eine eigene breitbandige Glasfaseranbindung. Darüber berichteten sogar Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung.

Als sich Telepaxx 1997 zu Betriebsbeginn des e-pacs Speicherdienstes für den Standort Büchenbach – 30 Kilometer südlich von Nürnberg – entschied, spielte das Thema Bandbreite in Zeiten von ISDN und Offline-Archivierung noch keine große Rolle. Die erste Ausbaustufe des e-pacs storage centers verfügte damals über eine Online-Kapazität von 4 TB – heute betreiben viele Kunden größere Festplattensysteme an den e-pacs Departmentservern. Die jährlich neu archivierte Datenmenge beträgt mit 100 TB Zuwachs das 25-fache des ersten e-pacs storage centers oder anders gesagt, die ursprüngliche Gesamtkapazität wird heute alle zwei Wochen benötigt.

Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich an der Bandbreitensituation in Büchenbach nichts geändert. Es gibt im Gewerbegebiet noch nicht einmal „normales“ DSL. Alle Bemühungen der Gemeinde und unseres Unternehmens, dies mit der Deutschen Telekom zu ändern, waren über viele Jahre erfolglos, sodass sich für Telepaxx ernsthaft die Standortfrage stellte. In dieser Situation konnte zusammen mit Arcor die Glasfaseranbindung unseres e-pacs storage centers realisiert werden. Somit steht jetzt, verglichen mit der ursprünglichen Situation mit zunächst 34 und später 155 MBit/s, Bandbreite „im Überfluss“ zur Verfügung.

Das bedeutet für e-pacs Anwender:

Beim lesenden Zugriff auf das Archiv können die Übertragungszeiten signifikant verkürzt werden. Die zu erwartende Restriktion ist bei fast allen Kunden die Download-Geschwindigkeit auf Kundenseite. Bei der Archivierung können wir jetzt allen Kunden die Online-Datenabgabe anbieten, was das Handling deutlich vereinfacht und die Datensicherheit weiter erhöht, da eine Sicherungskopie der Daten sehr zeitnah außer Haus abgelegt wird. Die Datenabgabe kann zeitgesteuert erfolgen, sodass die „normale Internetnutzung“ tagsüber nicht beeinträchtigt wird.

Links zur Berichterstattung:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43960876.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/breitbandanschluesse-fuer-alle-der-freistaat-als-surferparadies-1.552706

Andreas Dobler ist Geschäftsführer von Telepaxx sowie stellvertretender Geschäftsführer von Digithurst. Er verantwortet insbesondere die Konzeption und Weiterentwicklung des ePACS Speicherdienstes sowie die strategische Weiterentwicklung von HealthDataSpace. Der Betriebswirtschaftler ist seit 1990 im IT-Gesundheitswesen tätig und hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Datenschutz und eHealth. Ehrenamtlich engagiert sich der zweifache Familienvater bei der SpVgg Roth für den Basketballsport.

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