Innovationen im Bereich Digitalisierung und Robotik könnten helfen, dem demografischen Wandel zu begegnen und mit geringerem Fachpersonal steigende Patientenzahlen zu versorgen. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die dreizehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der auf dem „Hauptstadtkongress 2017 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin vorgestellt wurde.

Der Krankenhaus Rating Report 2017 wurde gemeinsam vom RWI und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte erstellt und basiert auf einer Stichprobe von 506 Jahresabschlüssen aus dem Jahr 2014 und 201 Abschlüssen aus dem Jahr 2015, die insgesamt 877 Krankenhäuser umfassen.

Die alternde Gesellschaft wird zu mehr Patienten und überproportional steigenden Gesundheitsausgaben führen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Erwerbspersonen. Demnach dürfte die Finanzierungslücke in der Gesetzlichen Krankenversicherung wachsen. Weil die Zahl der Fachkräfte in allen Branchen sinkt, werden die Lohnkosten stärker steigen als die Preise für Gesundheitsleistungen.

Drei Empfehlungen für Krankenhäuser:

  1. Die Nachfrage pro Kopf reduzieren durch Prävention, effektivere Patientensteuerung, mehr Versorgungsforschung und entsprechende Anpassungen am Vergütungssystem.
  2. Die Produktivität weiter steigern: Strukturen weiter optimieren, integrierte Gesundheitszentren bilden, effizienzsteigernde Innovationen dem Gesundheitswesen zugänglich machen und Investitionsmittel für effizienzsteigernde Maßnahmen zur Verfügung stellen. Eine elektronische Patientenakte könnte sowohl nachfragemindernde als auch produktivitätssteigernde Effekte haben.
  3. Mithilfe eines Zuwanderungsgesetzes mehr personelle und finanzielle Ressourcen bereitstellen und neue Berufsbilder schaffen sowie die Attraktivität des Pflegeberufs erhöhen z.B. durch attraktive Karrierechancen.  

Eine Gesundheitsagenda 2025 für die nächsten zwei Legislaturperioden sollte folgende Ziele verfolgen: eine nationale Modernisierungsstrategie (darunter Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Robotik, Assistenzsysteme, elektronische Patientenakte, Fernbehandlung), die sektorenübergreifende Versorgung (insbesondere die Notfallversorgung) stärken, das Fachkräfteangebot für das Gesundheitswesen sichern, Investitionen sowie Souveränität und Eigenverantwortlichkeit der Patienten fördern.

Mit HealthDataSpace als effizienzsteigernder Innovation unterstützt Telepaxx Krankenhäuser dabei, Patienten effektiver zu steuern und integrierte Gesundheitszentren zu bilden. Konkret können Kliniken dank HealthDataSpace medizinische Bilder, Befunde und andere Dokumente allen am Behandlungsprozess Beteiligten wie Patienten, Fach- und Hausärzten, Spezialisten, Physiotherapeuten und Gesundheitsdienstleistern digital und ortsunabhängig zur Verfügung stellen. Alles, was diese dafür benötigen, ist ein internetfähiges Endgerät. Auch Online-Gesundheitsnetzwerke und -Tumorboards, in denen sich verschiedene Ärzte über gemeinsame Patienten geschützt austauschen und das entsprechende Bildmaterial direkt im Webbrowser betrachten, sind mit HealthDataSpace bequem möglich. Die Health Cloud ist mit dem renommierten Datenschutzgütesiegel des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) zertifiziert.    

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