In den USA wird nach wie vor leidenschaftlich über Vor- und Nachteile von „Obama Care“ diskutiert, die gesetzliche Krankenversicherung für jedermann.

Anders als in Deutschland üblich, ist auch das Mitgeben von Bilddaten (z.B. auf CD) weit weniger verbreitet. Da es nun darum geht, große Mengen an beitragsschwachen Patienten zusätzlich zu behandeln, gewinnt die Vermeidung von Doppeluntersuchungen durch Vernetzung zunehmend an Bedeutung. Auf Grund der technologischen Entwicklung, besteht die Chance, die CD-Ära komplett zu überspringen und gleich zu patienten-zentrierten  Cloud-Lösungen, wie z.B. dem HealthDataSpace zu wechseln. Stationärer Zugriff über Web bzw. Apps von mobilen Devices wie z.B. iPad oder Smartphone sind dabei selbstverständlich.

Der Patient verwaltet seine Daten selbst und entscheidet, mit wem er sie teilen möchte, um z.B. eine Zweitmeinung einzuholen. Auch bei einem Wechsel von Arzt oder Krankenversicherung bleibt der Patient “Herr seiner Daten”. Wieder einmal zeigt sich, dass die Einhaltung der hohen deutschen Datenschutzstandards uns internationale Wettbewerbsvorteile sichert. Gleichzeitig ist es fast unmöglich, ein Produkt, das nicht von vorneherein entsprechend konzipiert wurde, nachträglich an europäische und deutsche Datenschutzanforderungen anzupassen. Die Sicherheitsstandards von Lösungen wie Dropbox reichen den meisten Patienten nicht aus.

Andreas Dobler ist Geschäftsführer von Telepaxx sowie stellvertretender Geschäftsführer von Digithurst. Er verantwortet insbesondere die Konzeption und Weiterentwicklung des ePACS Speicherdienstes sowie die strategische Weiterentwicklung von HealthDataSpace. Der Betriebswirtschaftler ist seit 1990 im IT-Gesundheitswesen tätig und hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Datenschutz und eHealth. Ehrenamtlich engagiert sich der zweifache Familienvater bei der SpVgg Roth für den Basketballsport.

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