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Standortübergreifende Befundung in radiologischer Gemeinschaftspraxis

In der Wiesbadener Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin radiomed können Bilder und Befunde standortübergreifend in allen Niederlas­sungen abgefragt werden. Für eine optimale Speichernutzung setzt die Praxiskette auf ein spezielles Komprimierungsverfahren.

Digitales Dosismanagement vom Gesetz gefordert
Kunde:

radiomed Wiesbaden

Leistungen:

Der Kunde: Experte für Radiologie und Nuklearmedizin

Mit zehn Standorten in acht Städten gehört radiomed zu den größten Dia­gnostik-Dienstleistern in Hessen. Annä­hernd 100.000 Patienten besuchen pro Jahr eine der Niederlassungen oder Kliniken des Radiologieverbunds. Egal für welchen Standort sich die Patient:innen entscheiden – an jedem Ort sind die Ärzte in der Lage, im Praxisverbund innerhalb weni­ger Sekunden auf Voraufnahmen und Befunde zuzugreifen.

Die Herausforderung: Technisch unabhängiges Archiv zu planbaren Kosten

Bis dato fand die Archivierung an den jeweiligen Standorten statt. Für radiomed war es jedoch vor dem Hintergrund der vielen Standorte wichtig, eine langfristige Lösung für die Langzeitarchivierung von Bilddaten und Befunden zu finden, die wirtschaftlich planbar und technisch unabhängig ist. Darüber hinaus suchten die Verantwortlichen der Gemeinschaftspraxis nach einer Archivlösung as a Service anstelle einer Investlösung.

„Da wir sämtliche Aufnahmen unserer Patienten gerne online verfügbar haben möchten, haben wir uns dazu entschlossen, Bilder zu komprimieren, die älter als vier Jahre sind. Beim Zugriff auf eine Voraufnahme dürfen sich Qualität und Ladezeit nicht verändern. Wenn ich ein komprimiertes Bild wieder dekom­primiere, erwarte ich, dass alles ruckfrei abläuft.“

Dr. med. Matthias Troglauer, Mit­gründer von radiomed Wiesbaden

Die Lösung: Komprimierte Bild-Archivierung für mehr Effizienz

radiomed entschied sich aufgrund der Herstellerneutralität für das Langzeitarchiv von Telepaxx Medical Data – jedoch mit einer Besonderheit: Bei der IT-Lösung des Praxisverbunds kommt das sogenannte Ex­Post­-Kompressions­verfahren zum Einsatz.

Dieses ermöglicht es Radiologinnen und Radiologen die Bilder mit einem festgelegten Qualitäts­faktor verlustbehaftet zu komprimieren. Das “Lossy-Jpeg-Verfahren” schafft kostengünstig Platz im RAID (Redundant Array of Independent Disks) und sorgt für eine effiziente Speichernutzung. Gleichzeitig beansprucht die Übertragung von komprimierten Bildern deutlich weniger Netzwerkressourcen. 

Die unmittelbare Diagnostik wird weiterhin anhand des Original-Datensatzes in Originalqualität durchgeführt. Wird dieses erneut benötigt, sorgt die Telepaxx-Technologie dafür, dass der verlustfreie Original-Datensatz zu jeder Zeit wieder aus dem Langzeitarchiv geladen werden kann.

Seit Einführung des Telepaxx-Langzeitarchivs befindet sich an jedem Standort ein ­Images-­On-­Demand-­Server, welcher die tagesaktuellen Bilder in einem defi­nierten Zeitfenster an die Zentrale sendet. Sobald die Standorte ihre Studien übertragen haben, startet der Bildtransfer aller Bilder aus der Zentrale heraus in das Langzeitarchiv. 

Für den Fall, dass ein Standort ausfällt, wählt der Router automatisch einen alternativen Versandweg über einen anderen Standort zur Zentrale. Auch in der Zentrale existieren Fallback-Mechanismen. Ein Firewall-Cluster trennt das Intranet der radiomed mit seinen sensiblen Daten vom Internet und schützt so alle Standorte vor möglichen unberechtigten Zugriffen.

Ergänzend zum Langzeitarchiv nutzt die radiomed Gemeinschaftspraxis auch das Patientenportal von Telepaxx, um Bilder und Befunde schnell und einfach mit Patienten und Überweisern teilen zu können.

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