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Radiologische Bilder effizient managen

Die durch radiologische Untersuchungen erzeugten Bilddatenmengen steigen konstant – durch hochauflösendere Modalitäten, mehr Untersuchungen und neue Anwendungsfelder wie Video-Archivierung oder digitale Pathologie. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie Datenvolumina reduzieren, Ressourcen besser nutzen und radiologische Bilddaten effizienter managen.

Telepaxx: Bilddaten in der Radiologie effizient managen

Wachsende Datenmengen: Eine zentrale Herausforderung in der Radiologie

Medizinische Einrichtungen erzeugen heute mehr Bilddaten als je zuvor. Zum einen, weil Modalitäten sich technologisch weiterentwickeln und in kürzerer Zeit hochauflösendere Aufnahmen liefern. Zum anderen steigt die Anzahl der Untersuchungen. Hinzu kommen neue Anwendungsgebiete wie Video-Archivierung und digitale Pathologie sorgen für einen Anstieg der zu verarbeitenden Datenmengen.

Für IT-Verantwortliche in Krankenhäusern und Radiologiepraxen bedeutet das: Die Daten müssen weiterhin revisionssicher, schnell verfügbar und über einen langen Zeitraum gespeichert werden. Viele Einrichtungen lösen das bislang mit immer größeren On-premise-Servern – ein Ansatz, der teuer, wartungsintensiv ist und hohe IT-Kompetenz im Haus erfordert.

 

Cloud als zukunftssichere Alternative zu On-premise-Speichern 

Eine leistungsstarke Alternative bietet die datenschutzkonforme Speicherung radiologischer Bilddaten in der Cloud. Cloud-Archive sind flexibel skalierbar, erfordern keine zusätzliche Hardware vor Ort und lassen sich mit bestehenden Systemen wie PACS, KIS oder RIS verbinden.

 

Rechtssichere Datenspeicherung in der Cloud

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Cloud-Speicherung medizinischer Daten haben sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt:

Beim Einsatz cloudbasierter Archive in Krankenhäusern und Arztpraxen, um Bilddaten rechtskonform zu speichern und zu managen, empfiehlt sich ein Anbieter, der mit weiteren Systemen (z. B. KIS/RIS oder PACS) kompatibel ist und eine Integration innovativer Zusatzlösungen – wie KI-gestützter Befundung oder digitaler Bildübermittlung und modernen Befundungswerkzeugen – ermöglicht.

Daten sollten zudem in Standardformaten wie DICOM oder PDF gespeichert werden, um die langfristige Nutzbarkeit und Skalierbarkeit sicherzustellen.

 

Bilddaten-Speichervolumen reduzieren: 3 Tipps

Grundsätzlich sollte mit Patientendaten sorgsam und sparsam umgegangen werden. Diese Datensparsamkeit ist auch in der DSGVO verankert. Der scheinbar gegenläufige Datenzuwachs in der Radiologie entsteht vor allem durch höhere Bildqualität, nicht durch das Speichern zusätzlicher Informationen.

Entsprechend gibt es bei der Archivierung einzelner Studien Einsparpotenzial, um die Gesamtspeichermenge zu reduzieren und vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen.

Der Medizinphysik-Experte in der Radiologie

Tipp 1: DICOM-Bilder komprimiert speichern

Innerhalb des DICOM-Standards lassen sich Daten verlustfrei komprimieren – das Speichervolumen reduziert sich damit um bis zu 50 Prozent.

Um darüber hinaus Datenvolumen einzusparen, hat die Deutsche Röntgengesellschaft in einer Konsensuskonferenz Kompressionsfaktoren definiert, die auch bei verlustbehafteter Kompression die diagnostische Bildqualität erhalten und die Anforderungen des Strahlenschutzgesetzes erfüllen.

Studienbilder per Knopfdruck rechtssicher teilen

Tipp 2: Technische Bildparameter optimieren

Weiteres Einsparpotenzial zur Reduktion des Datenvolumens liegt in drei technischen Parametern der Bilder, die direkt an den Modalitäten konfiguriert werden können: Auflösung, Grauwerttiefe und Schichtdicke.

So kann beispielsweise geprüft werden, ob CT-Dünnschichten im Langzeitarchiv gespeichert werden sollen oder ob es ausreicht, diese in einem Temporär-Speicher für begrenzte Zeit vorzuhalten.

Tipp 3: Speichergröße von Videos und Multiframes prüfen

Videoaufnahmen wie Ultra-HD-Ultraschall oder Multiframe-Bilder aus Computertomografie oder Angiografie treiben den Speicherbedarf stark in die Höhe.

Hier empfiehlt es sich besonders bei der Erneuerung des Gerätebestands in den Geräteeinstellungen darauf zu achten, dass Multiframes und Videos komprimiert archiviert werden.

Mehr Flexibilität durch ein Cloud-Archiv

Sind die Datenmengen trotz der Maßnahmen zur Reduktion des Datenvolumens zu groß, um sie mit vorhandenen On-premise-Speichern zu archivieren, bieten sich Cloud-basierte Archive an wie die Telepaxx Medical Data Cloud (TMD Cloud).

 

Praxisbeispiel lesen

Modernes Bildmanagement – So optimiert die Radiologie am Questerhof ihre Workflows in der Cloud.

Diese kann flexibel erweitert werden, ist meist kostengünstiger als die Anschaffung eigener Hardware und zudem kompatibel mit allen PACS und Modalitäten. Das entlastet das Personal in den IT-Abteilungen der medizinischen Einrichtungen und gibt ihnen ein hohes Maß an Flexibilität. Die TMD Cloud bietet zudem den Vorteil,

dass weitere Module einfach angebunden werden können. Beispiele sind ein Browser-basierter Web-Viewer, eine Servicekomponente um Bilder per QR-Code zu teilen oder ein QR-Code-Importer.

Datenstrategie für digitale Geschäftsprozesse

Unabhängig davon, wie Krankenhäuser und radiologische Praxen ihre Bilddaten managen, speichern und archivieren: Ohne eine klare Datenstrategie wird keine medizinische Einrichtung langfristig auskommen.

Daten sind der zentrale Rohstoff zum Beispiel für KI-basierte Befundungswerkzeuge, die Forschung oder die Entwicklung neuer digitaler Gesundheitsdienste. Eine Strategie, die medizinische Daten digital, effizient und hochverfügbar vorhält, ist deshalb essenziell – nur so können Einrichtungen die Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen.

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Berechnen Sie Ihren Speicherbedarf

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