82 Prozent der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Deutschland reagieren auf die Digitalisierung in der Medizin mit entsprechenden Maßnahmen. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr – wie die Studie “Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft” zeigt.

Zumindest mit Einzelprojekten geht es in Sachen Klinik 4.0 voran – und das mehr als noch 2015. Das sind die Ergebnisse der Studie “Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft”, die zum zweiten Mal von der Personalberatung Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH in Kooperation mit dem Gesundheitswirtschaftskongress durchgeführt wurde und die Digitalstrategien der deutschen Kliniken und Plegeeinrichtungen analysierte.

Nach wie vor traut sich nur jedes vierte Haus wirklich große digitale Veränderungen zu. Im vergangenen Jahr begründeten mangelnde finanzielle Mittel und die allgemeine Angst vor Veränderungen diese zögerliche Haltung. In diesem Jahr liegt es am fehlenden Wissen der Führungskräfte. Beklagten sich im vergangenen Jahr nur 33 Prozent der befragten Klinikmanager über das mangelnde digitale Know-how des medizinischen Spitzenpersonals, stieg dieser Wert im Jahr 2016 auf 42 Prozent an. Die Studie wird auf dem 12. Gesundheitswirtschaftskongress am 22. September 2016 um 9.00 Uhr ausführlich vorgestellt.

 

 

Foto: ©photodune.net / dolgachov

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