Wer erkannt hat, wie wichtig Künstliche Intelligenz ist, sollte jetzt investieren

Künstliche Intelligenz gilt in der deutschen Wirtschaft als entscheidende Zukunftstechnologie. Dementsprechend plant jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) KI-Investitionen.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 600 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sagen mehr als zwei Drittel (69 Prozent), dass KI die wichtigste Zukunftstechnologie ist. „KI-Anwendungen unterstützen den Menschen, indem sie ihn vor Fehlern bewahren oder bei Aufgaben assistieren, wie der Qualitätskontrolle oder der Prüfung von Röntgenbildern in der Medizin., sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wer erkannt hat, wie wichtig Künstliche Intelligenz schon heute ist und insbesondere künftig sein wird, sollte jetzt investieren.“

Künstliche Intelligenz bringt viele Vorteile

Grundsätzlich sehen die Unternehmen beim Einsatz von KI viele Vorteile – etwa durch die Optimierung von Prozessen. So erwarten 44 Prozent schnellere und präzisere Problemanalysen durch KI, 35 Prozent beschleunigte Prozesse und 30 Prozent einen geringeren Ressourcenverbrauch. 39 Prozent rechnen mit der Vermeidung menschlicher Fehler im Arbeitsalltag. 31 Prozent erhoffen sich durch KI-Systeme Expertenwissen, das sonst nicht vorhanden wäre. Und 28 Prozent gehen davon aus, dass sich Mitarbeiter dank KI-Unterstützung auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können. „Es gibt nicht den einen Grund, Künstliche Intelligenz im Unternehmen zu nutzen. KI ist eine Basistechnologie, die eine Vielzahl neuer Möglichkeiten eröffnet“, so Berg.

Unterstützung beim Einsatz von KI erwünscht

Damit der KI-Einsatz im eigenen Unternehmen vorangebracht werden kann, wünschen sich drei Viertel (77 Prozent) mehr finanzielle Förderung von KI-Projekten. Aber neben Geld spielen vor allem Knowhow und Informationen eine bedeutende Rolle. 60 Prozent wünschen sich einen intensiveren Austausch mit Unternehmen, die bei KI bereits weiter sind. 54 Prozent fordern Hilfe bei der rechtlichen und ethischen Beurteilung des KI-Einsatzes und 48 Prozent brauchen Informationen über marktfähige KI-Lösungen. Jeweils 4 von 10 Unternehmen würden von externen Bewertungen oder Labeln für KI-Anwendungen (44 Prozent) und der Verfügbarkeit von KI-ExpertInnen auf dem Arbeitsmarkt (43 Prozent) profitieren. Jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) fordert den Ausbau der KI-Forschungsaktivitäten, etwa an Hochschulen, und jedes vierte (27 Prozent) einen besseren Austausch mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

 

Grafik: Bitkom e.V.

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