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DigitalRadar 2025: Warum kleine Krankenhäuser auf Cloud setzen sollten

Diese Statistik dürfte IT-Leitende vor allem kleiner Krankenhäuser hellhörig machen: Deutschland holt laut dem jüngsten DigitalRadar 2025 zwar bei der Digitalisierung von Krankenhäusern im internationalen Vergleich auf. Vor allem kleine Kliniken kämpfen aber weiter mit strukturellen Hürden: knappe IT-Ressourcen, veraltete Technik und fehlende Kapazitäten. Dabei gibt es längst Lösungen: Managed IT-Services aus der Cloud für Krankenhäuser können die entscheidende Wende bringen. 

DigitalRadar 2025: Digitalisierung kommt voran

Was ist der Digitalradar?

Um den Digitalisierungsfortschritt deutscher Kliniken besser bewerten zu können, hat ein Experten-Konsortium aus Wissenschaft, Forschung und Beratung den DigitalRadar Krankenhaus 2025  entwickelt. Kern ist unter anderem ein standardisierter Online-Fragebogen für Kliniken. Er hilft, den Stand ihrer Digitalisierung zu bewerten.

Details verrät der DigitalRadar-Score (DR-Score). Seine Skala reicht von 0 für „nicht digitalisiert“ bis 100 für „voll digitalisiert“. Das Experten-Konsortium bewertet dabei verschiedene Aspekte wie

  • Wird die elektronische Patientenakte (ePA) bereits genutzt?
  • Sind medizinische Geräte miteinander vernetzt?
  • Inwieweit ist Telemedizin in einer Klinik implementiert?

Warum ist der DigitalRadar so wichtig?

Der DigitalRadar ist einerseits ein bedeutendes politisches Steuerungsinstrument: Das Bundesministerium für Gesundheit nutzt die Ergebnisse, um die Wirkung der im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetz – kurz KHZG – investierten Mittel zu bewerten. Andererseits ist der DigitalRadar aber auch ein zentrales Messinstrument, um zu erkennen, wo weiterhin Handlungsbedarf bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen besteht. Indirekt erlaubt es der DigitalRadar zudem Vergleiche mit der Digitalisierung anderer Länder zu ziehen.

Für den DigitalRadar-Zwischenbericht 2024/2025 haben 1592 Einrichtungen den Fragebogen ausgefüllt. Das sind mehr als 85% der Krankenhäuser in Deutschland.

Telepaxx Medical Data Tobias Anger Geschäftsführung

Der DigitalRadar zeigt: Fortschritte sind da, aber die Digitalisierung schreitet nicht für alle gleich schnell voran. Gerade kleinere Kliniken stehen vor enormen IT-Kapazitätsengpässen und der Last komplexer Altsysteme. Hier ist klar: Ohne Entlastung durch intelligente Cloud-Lösungen, die das IT-Team entlasten, werden viele notwendige Digitalisierungsprojekte in der Warteschleife hängen bleiben.“

Tobias Anger, Chief Technology Officer, Telepaxx Medical Data GmbH

DigitalRadar-Zwischenbericht 2025: Fortschritte ja, aber die Kluft bei kleinen Häusern bleibt 

Der aktuelle Zwischenbericht 2025 liest sich zunächst positiv: Der durchschnittliche digitale Reifegrad deutscher Krankenhäuser ist von 33,0 (2021) auf 42,4 von 100 möglichen Punkten gestiegen – ein Plus von 27,3 %. 

Doch trotz dieser Fortschritte bleibt eine deutliche digitale Kluft bestehen, die insbesondere kleinere Kliniken betrifft. Nur zwei Beispiele aus dem Zwischenbericht:

  • Größe entscheidet über Digitalisierungsgrad: Größere Krankenhäuser erzielen weiterhin deutlich höhere DigitalRadar-Scores. Während Maximalversorger im Durchschnitt 51,9 Punkte erreichen, liegen Grundversorger im Mittel bei lediglich 38,3 Punkten. Damit liegen ausgerechnet die kleinen Kliniken, die oft die Grundversorgung sicherstellen, im Digitalisierungsprozess am stärksten zurück.
  • Ungleichmäßige Verteilung der Fortschritte: Auch wenn die Digitalisierung insgesamt zunimmt, profitieren nicht alle gleichermaßen. Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft (46,5 Punkte) und größere Häuser verzeichnen die stärksten Zuwächse, während viele kleinere Kliniken hinterherhinken, weil sie oft privat oder gemeinnützig organisiert sind. 

Die strukturellen Unterschiede verschärfen sich also weiter – und die digitale Kluft wächst.

!0 Gründe für Cloud-Lösungen im Krankenhaus: Weniger IT-Aufwand und mehr Datensouveränität

Warum kleinere Häuser hinterherhinken

Die Ursachen für die vergleichsweise langsame Digitalisierung insbesondere in kleineren Krankenhäusern sind vielschichtig:

  • Knappe IT-Ressourcen und Kapazitätsgrenzen: Kleinere Kliniken verfügen über weniger IT-Personal, das oft an Kapazitätsgrenzen arbeitet. Zugleich müssen die ITler ein breiteres IT-Fachwissen haben, statt sich auf einzelne Bereiche spezialisieren zu können. Im Alltag sind die IT-Abteilungen oft damit ausgelastet, die vorhandenen IT-Systeme am Laufen zu halten. Zeit für Innovationsprojekte, wie sie unter anderem vom Krankenhauszukunftsgesetz gefördert werden, stehen hintenan.
  • Komplexe und veraltete Systemlandschaften: Die IT-Systeme kleiner Krankenhäuser sind häufig in die Jahre gekommen, Änderungen an einzelnen Komponenten haben meist Auswirkungen auf die gesamte IT-Landschaft. Davor schrecken die Häuser verständlicherweise zurück, weil ein solcher Schritt neben Risiken für den laufenden  Betrieb auch jede Menge Arbeit mit sich bringt bei ohnehin knappen IT-Ressourcen.

Zum Weiterlesen: Die Cloud für Krankenhäuser und Praxen: Ein Vergleich der Optionen

Die Lösung: Digitalisierung aus der Cloud – mehr Wirkung mit weniger Aufwand

Die Lösung für Kapazitätsprobleme liegt in der Entlastung durch Managed IT Services aus der Cloud. Technologien wie die TMD Cloud bieten kleinen Kliniken einen klaren Weg aus dem Dilemma:

  • Entlastung des IT-Teams: Die Verantwortung für Lösungsentwicklung, Wartung und Update-Management der IT-Infrastruktur liegt beim Cloud-Anbieter. Ihr Team wird entlastet und kann sich auf die Kernaufgaben konzentrieren.
  • Schnelle Integration: Cloud-Lösungen sind in der Regel so konzipiert, dass sie schnell und unkompliziert in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden können. Im Falle der TMD Cloud vereinfacht insbesondere der herstellerneutrale Ansatz eine Anbindung an Bestandssysteme wie RIS/KIS oder PACS.
  • Hohe Sicherheitsstandards: Moderne Cloud-Lösungen, wie die TMD Cloud, erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen, was durch ein C5-Testat des BSI bestätigt wird. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 bestätigt zudem, dass der gewählte Anbieter höchste Anforderungen an die Informationssicherheit anlegt. Das gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Patientendaten stets geschützt sind.
  • Flexible Skalierbarkeit: Durch die webbasierte Kommunikation und das technische Konzept von Cloud-Software, kann diese flexibel ergänzt und erweitert werden, beispielsweise, wenn mehr Daten in der Cloud archiviert werden sollen oder ergänzende Funktionalitäten zur Digitalisierung weiterer Workflows gewünscht sind.

Noch unsicher, ob die Cloud für Ihr Krankenhaus die Lösung sein könnte?

Hier erklären wir Ihnen 10 Gründe für den Einstieg in die Medizin-Cloud.

Ein praktisches Beispiel: Die Digitalisierung der Bildübermittlung an Patienten und nachgelagerte Gesundheitseinrichtungen wie Rehaklinken oder ambulante Zentren. DICOM-Daten können direkt aus der Cloud heraus via QR-Code oder Weblink im Rahmen des Entlassmanagements übergeben werden – ohne zeitaufwändiges Brennen von Patienten-CDs, von jeder Workstation mit Internetzugang und ohne langwieriges IT-Projekt.

Fazit: Die Cloud hilft, den DigitalRadar-Score zu verbessern

Der zweite DigitalRadar-Zwischenbericht macht deutlich: Der Weg zur digitalen Klinik ist machbar – aber er ist nicht für alle gleich einfach. Gerade kleine Häuser brauchen Unterstützung und einfache Lösungen, die ihre Realität berücksichtigen.

Managed IT-Services aus der Cloud wie die TMD Cloud bieten genau das an. Sie reduzieren den internen Aufwand, erhöhen die Flexibilität und machen die Digitalisierung auch für kleine Krankenhäuser stemmbar – und messbar.

Der Schlüssel liegt in der Entlastung der IT-Abteilungen, denn sie schaffen die technologische Grundlage für den Einsatz moderner Medizintechnik. 

Mit einem Partner wie Telepaxx an der Seite, der sichere Cloud-Technologien und bewährte Software-as-a-Service kombiniert, erhalten Krankenhäuser die nötige Unterstützung. So können sie die Anforderungen an Digitalisierungsprojekte effizient umsetzen und ihren DigitalRadar-Score kontinuierlich verbessern.

Denn spätestens zur nächsten DigitalRadar-Erhebung 2027 wird entscheidend sein: Wer hat die bisherigen Erkenntnisse in konkrete Handlungen übersetzt?

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