Unser e-pacs storage center im fränkischen Büchenbach ist sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand und erfüllt die Richtlinien für den BSI-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Von Außen fällt zunächst die feuerbeständige F90-Sicherheitszelle auf, die auch im Falle eines Brandes außerhalb der Zelle sicherstellt, dass keine Datenverluste im Inneren auftreten. Zugleich schützt ihre Wasser- und Gasdichtigkeit die Zelle vor dem Eindringen von Löschwasser und Rauchgasen, damit diese nicht von Außen in den geschützten Bereich eindringen können. Ein mehrstufiges Sicherheitskonzept gewährleistet den Brandschutz im Zelleninneren.

Brandschutz

Zunächst findet eine permanente Raumüberwachung über eine laserbasierte Brandfrüherkennungsanlage statt. Diese ist 200 Mal empfindlicher als ein Rauchmelder und erkennt feinste Partikel, wie sie z.B. durch Überhitzung elektronischer Komponenten ausgasen, schon lange bevor es brennt. Es verschafft uns somit Zeit, einen Brand zu verhindern. Ein System von gekoppelten Rauchmeldern innerhalb und außerhalb des Raumes wird von einer Brandmeldeanlage überwacht. Diese stellt im Bedarfsfall über einen mehrstufigen akustischen und optischen Alarm die Evakuierung des Raumes sicher und löst danach automatisch die Löschanlage aus. Zusätzlich ist eine Handauslösung der Löschanlage integriert. Die Löschanlage mit dem für Rechenzentren besonders geeigneten Löschmittel Novec löscht Brände im Inneren der Zelle vollautomatisch.

Überwachung

Eine elektronische Monitoringeinheit kann Meldungen über alle aktuellen Systemzustände an die zugeordneten Alarmierungsstellen schicken, sowie ein Betriebsprotokoll der Zelle führen. Ein Zugangskontrollsystem überwacht und protokolliert alle Zutritte in den geschützten Bereich, sowie auch in zwei weitere vorgelagerte Sicherheitszonen. Die redundante Klimaanlage mit Betriebsüberwachung stellt die Kühlung auch im Störungsfall sicher. Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit werden durch autonome Klimasensoren überwacht.

Bandbreite

Die Bandbreitenanbindung wurde durch die zusätzlich zur Kupferanbindung realisierte Glasfaseranbindung durch einen zweiten Provider signifikant verbessert. Die RZ-Ausstattung umfasst nun automatisierte Massenspeicher mit einer Kapazität von über 4.000 TB und mehr als 2,5 Milliarden archivierter DICOM Bilder. Mit diesen Maßnahmen sind wir für die absehbare Zukunft sehr gut aufgestellt.

Andreas Dobler ist Geschäftsführer von Telepaxx sowie stellvertretender Geschäftsführer von Digithurst. Er verantwortet insbesondere die Konzeption und Weiterentwicklung des ePACS Speicherdienstes sowie die strategische Weiterentwicklung von HealthDataSpace. Der Betriebswirtschaftler ist seit 1990 im IT-Gesundheitswesen tätig und hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Datenschutz und eHealth. Ehrenamtlich engagiert sich der zweifache Familienvater bei der SpVgg Roth für den Basketballsport.

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